Ein erwarteter Personalbedarf bedeutet noch nicht automatisch,
dass genau dieselbe Zahl an Ausbildungsplätzen eingerichtet werden
sollte.
Eigene Ausbildung ist vielmehr eine mögliche Maßnahme,
mit der ein Betrieb einen Teil seines zukünftigen Personalbedarfs
decken kann.
Von der Unternehmensplanung zur Ausbildungsentscheidung
1. Unternehmensentwicklung:
Wie verändern sich Produkte, Dienstleistungen,
Technologien, Standorte und Geschäftsmodelle?
2. Quantitativer Personalbedarf:
Wie viele Fachkräfte werden künftig benötigt?
3. Qualitativer Personalbedarf:
Welche Qualifikationen und Kompetenzen werden benötigt?
4. Personaldeckungsbedarf:
Welche Lücke bleibt nach bereits vorhandenen Beschäftigten,
interner Entwicklung und absehbaren Zu- oder Abgängen?
5. Beitrag der Berufsausbildung:
Welcher Teil dieser zukünftigen Lücke kann sinnvoll durch
eigene Ausbildung gedeckt werden?
6. Ausbildungsfähigkeit:
Sind die rechtlichen, personellen, sachlichen und
organisatorischen Voraussetzungen vorhanden?